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Mathieu Boldron – Yinyasa, a Yorgasmic Practice

Yinyasa, für Mathieu bedeutet es, die richtige Balance zwischen Yin und Yang zu schaffen. Da wir in der Regel entweder Typen für eine aktive oder eine passive Praxis sind, müssen wir dafür unsere Komfortzone verlassen. Und was bedeutet „Yorgasmic“? Es fielen einige Begriffe dazu: Verbindung, Liebe, sich öffnen, Bewusstsein, Achtsamkeit.

„Be the slowest person in the room.“

Ein Artikel von Karla Stanek.
ENGLISH VERSION BELOW!

Und genau so begann dieser erste Workshop der Mainconference – in passiven Vorbeugen öffneten wir den Körper. „Nur wenn dein Körper dir das Signal gibt, tiefer zu gehen, folge. Wenn es von dein Ego ist, warte, denn dann wird deine Zeit dafür noch kommen.“ Im Yin lösen wir uns von der Vorstellung der Form, wie die Asana auszusehen hat. Stattdessen entdecken wir unsere Grenzen und akzeptieren sie mit Mitgefühl. Das Mantra der Stunde: Ich bleibe mit meinen Gefühlen verbunden, aber lasse mich nicht von meinen Emotionen lenken. Yorgasmic halt…

Photocredit: Hanna Witte

„Der Unterschied zwischen Veränderung und Transformation? Bei Letzterem gibt es kein Zurück mehr…“

Dem Yin-Part folgte ein langsamer, kraftvoller Yang-Flow – „Es sind die Übergänge, in denen wir unsere Achtsamkeit verlieren“. Und um die langsamste Person im ganzen Raum zu sein, lag die Herausforderung in den Transitions und nicht in den Positionen.

Den Höhepunkt der Stunde bildete Eka Pada Galavasana – mit Übergang in Eka Pada Koundinyasana II. Kein Witz – es ist tatsächlich möglich. Mit ganz viel Übung, die wohl kaum jemand im Raum hatte. Aber genau darin liegt für Matthieu der Kern: „Yoga beginnt, wenn du deine Balance verlierst.“ Für die ersten Flügelschläge der „Flying Pigeon“ gab es den Trick mit den drei Blöcken: Die Hände kommen auf zwei flache Blöcke, das Knie des hinteren Beins platziert man auf einem Block, der hochkant dazwischen steht.

Photocredit: Hanna Witte

Mit einer Pranayama-Praxis schlossen wir die Yorgasmic-Session ab – und verließen beflügelt den Raum über den Dächern von Köln. Fazit des Workshops: Mega. Zwar weniger Yin als erwartet, dafür ein schöner langsamer Yang-Flow, sowie schöne Worte und viel Spaß.

Photocredit: Hanna Witte

Wer Matthieu noch nicht kennenlernen konnte: Samstag, von 14.15-16.00 Uhr unterrichtet er im „The Incredible Puzzle of Simplicity“ (Severinus), Sonntag, von 8.00-09.45 startet er den Tag mit „Maha Sadhana“ – die Verbindung sämtlicher Aspekte des Yoga.

Zusammengestellt von unserer Bloggerin Karla Stanek. Hier findet ihr ihre Webseite: www.yoga-delight.com

ENGLISH VERSION
Mathieu Boldron – Yinyasa, a yorgasmic practice

Yinyasa, for Mathieu this means to find the right balance between Yin and Yang. Usually we are either the type of person for an active or a passive practice, so we need to leave our comfort zone when we want to find balance? And what means „Yorgasmic“? There were some expressions to it: connection, love, to open up, awareness, consciousness.

„Be the slowest person in the room.“

And this is exactly how the first workshop of the main conference started – in passive forward bends to open up the body. „Only when your body gives you the signal to go deeper, follow. When it’s your ego speaking, wait, your time will come.“ In Yin we free ourselves from the expectation of the form of the asana. Instead we explore our boundaries and accept them with compassion. The mantra of the class: I will stay connected to my feelings but will not be lead by my emotions. Well, yorgasmic…

The difference between change and transformation? With transformation there is no way back anymore…

The yin part was followed by a slow and strengthing yang flow – „it’s the transitions we loose awareness“. And to be the slowest person in the room the challenge was in the transitions and not the poses.

Peak of the class was Eka Pada Galavasana – with transition to Eka Pada Koundinyasana II. No joke – it is really possible. With a lot of practice, which hardly anybody in the room had. But that’s the core for Mathieu: „Yoga starts when you loose your balance“. For the first wing flaps of the „Flying Pigeon“ he showed a trick with three blocks: You place your hands on two blocks lying flat, and the knee of the back leg comes on a block which is inbetween your hands.

We finished the yorgasmic session with pranayama practice and left the room very delighted. Conclusion of the workshop: great. Less yin than expected, but therefore a beautiful slow yang flow, great words and a lot of fun.

Written by our blogger Karla Stanek. This is her website: www.yoga-delight.com

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