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Kirtan – Love

Im größten Raum des Pullman-Hotels, Ballsaal A+B, findet der Soundcheck für den Kirtan statt. Die Chefin des Technik-Teams, Teresa Kamphausen, steht hinter dem Mischpult. Sie kennt das schon, sie macht das schon seit einigen Jahren. Aber jeder Künstler und jede Künstlerin haben natürlich ihren eigenen Klang. Mal ist ein Kirtan eher laut, mal leise – da muss vorher ausprobiert werden, wie es am besten funktioniert.

Ein Text von Steffi Grube mit Bildern von Hanna Witte

Wenn ab 18.30 Uhr der Soundcheck für den Kirtan im Ballsaal A+B gemacht wird, dann kann nebenan im Raum kein Kurs stattfinden. Im Erdgeschoss des Hotels wird dann schon umgebaut: die Shops schließen, eine Kirtan-Kasse wird aufgebaut. Der Conference-Kirtan ist immer auch einzeln buchbar – so dass Gäste kommen können, die nicht an der Conference teilnehmen.

In diesem Jahr sitzen Yopi und Lotta auf der Bühne. Die beiden kommen aus Köln und haben auch in der Couch schon Kirtan-Abende veranstaltet. Unterstützt werden sie von Debasish, der Tablas spielt. Er leitet in Köln die indische Musik-Akademie Anubhab.

Der Kirtan am Samstagabend ist ein Herzstück der Yogaconference. Diese Veranstaltung gehört zum Pflichtprogramm – aber jeder Kirtan ist natürlich anders. Es gab in den vergangenen Jahren welche, die wie Konzerte waren, mit vielen Instrumenten und SängerInnen, wie bei Petros Haffenrichter. Dann gab es auch Kirtans, die zu wilden Tanz-Parties geworden sind, wie bei Fantuzzi oder Mc Yogi.

Am Samstagabend ist der Kirtan immer auch ein Tagesabschluss des ersten Main-Conference-Tages – im Ballsaal finden sich auch LehrerInnen der Conference ein, die ihren Feierabend zelebrieren.

Noch nicht ganz so lange Tradition, aber doch schon seit ein paar Jahren fest im Programm, ist die Party nach dem Kirtan in der Bar des Pullman-Hotels. Viele Jahre hat Franca dort für zwei Stunden aufgelegt, von 22 bis 0 Uhr (dann ist nun wirklich Schluss).

In diesem Jahr stand zum ersten Mal Uh-Young Kim am DJ-Pult. Der gebürtige Kölner war einer der ersten Rapper in Deutschland, hat als Redakteur beim Popkulturmagazin SPEX gearbeitet und macht heute Radio beim Global-Pop-Sender WDR COSMO.

So dürfen alle noch wachen Yogis und Yoginis ihre letzte Energie in tanzen zu Pop-Musik stecken. Und fast immer findet man dort auf der Tanzfläche auch die beiden Couch-Inhaber Frank Schuler und Nicole Bongartz. Und viele langjährige und immer wiederkehrende Gäste der Conference, auch mal ohne Yoga-Kleidung.

Sonntag geht es dann – und auch das ist Tradition – morgens um 7 Uhr weiter mit Meditation.

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