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Buchvorstellung: „Du bist nicht, was du denkst“

Das Ego-Haus und seine 10 Räume.

Georg Lolos präsentiert auf der Yogaconference sein neues Buch „Du bist nicht, was du denkst“.

Seine Buchvorstellung bei Lord Vishnus Couch war schnell ausgebucht – auf der Conference hast du eine weitere Möglichkeit, Georg und sein Buch kennenzulernen.

Georg Lolos hat ein Bild entwickelt für die verschiedenen Zustände, in denen Menschen gefangen sein können. Er nennt es Ego-Haus. Dieses Ego-Haus hat 10 Räume. Und in diesen Räumen können Menschen wirklich regelrecht gefangen sein. Belastende Gefühle können sich wie innere Gefängnisse anfühlen: Hilflosigkeit, Depression, Getriebensein, Aggressivität, etc.

Die 10 Räume: Kontroll-Raum, Widerstandsraum, Raum der Gier, Raum der Verleugnung, Hybisraum, Schuld-Raum, Raum der Verwirrung, Raum der Bedürftigkeit, Raum der Ohnmacht, Minderwert-Raum.

„Jeder der angesprochenen Räume hat eine ganz besondere Atmosphäre, spricht eine eigene Sprache, löst einen emotionalen Zustand aus, hat, wenn man so will, eine hypnotische Wirkung, die dich hineinzieht und es schwer macht, wieder hinaus zu kommen,“ schreibt die Bloggerin Gitti Müller in ihrer Rezension über das Buch von Georg Lolos.

Im Keller des Ego-Hauses liegt der Minderwert-Raum. Dort sehnen sich Menschen nach Liebe und Zuspruch. Im Kontroll-Raum begegnen sie sich selbst und anderen mit Misstrauen und Perfektionismus. Im Hybris-Raum werden sie rechthaberisch, ausfällig und egozentrisch.

Wenn Menschen einen Raum nicht allein betreten, sondern gemeinsam mit anderen im Kollektiv, kann eine gefährliche Dynamik entstehen. Treffen zum Beispiel Menschen, die sich benachteiligt fühlen (Bedürfnis-Raum) aufeinander, kann es richtig brisant werden, wenn sie aus diesem Raum heraus andere attackieren.

 

Georg Lolos hat einen Ansatz entwickelt, wie es aus diesen Räumen wieder heraus geht: Stockwerk für Stockwerk schreitet er alle zehn Räume durch und schildert die charakteristischen Gedankengänge, Handlungsmuster und Gefühle, die im jeweiligen Raum sind. Dann zeigt er mit praktischen Übungen den Weg hinaus.

Der Schlüssel zur Freiheit liegt in der Erkenntnis, dass wir in Wirklichkeit etwas ganz Anderes sind, als das, was wir denken. Genau das sei ein Satz gewesen, den sie in ihrer Arbeit mit Georg Lolos nie vergessen hat, sagt „Zimmer frei“-Moderatorin Christine Westermann. „Du bist nicht, was du denkst. Und du bist nicht, was andere denken,“ erklärt sie. „Was mich, glaube ich, ein Leben lang begleitet, ist der Satz: Du bist nicht gut genug. Die anderen sind besser.“ Durch ihre Arbeit mit Georg hat sie gelernt, diese Gedanken und die Muster dahinter zu beobachten – liebevoll – und sie vorbeiziehen zu lassen, anstatt sich mit ihnen zu identifizieren.

„Ich glaube nicht, dass einem ein einziges Buch das Leben verändert, aber es bringt einen auf einen guten Weg“, sagt Christine Westermann.

Georg Lolos ist Bewusstseinstrainer und Achtsamkeitslehrer. Eine Krise führte Georg nach Südfrankreich in das buddhistische Kloster Plum Village, das von dem Zen-Meister Thich Nhat Hanh gegründet wurde. Drei Jahre dauerte die Auszeit. Es folgte eine vierjährige Ausbildung als Atemtherapeut. Heute leitet er gemeinsam mit Beata Korioth die School for Being und arbeitet als Achtsamkeitslehrer und Ausbilder für BewusstseinstrainerInnen.

Auf der Yogaconference präsentiert Georg sein neues Buch:

Samstag, 1. Juni, 18.45h bis 19.45h

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