Dylan Werner – Prana Deep Dive

Wer mit Dylan Werner bis dato ausschließlich die einarmige Handstand Praxis verband, konnte ihn in dieser Klasse von einer neuen Seite erleben. Mit einem sanften Kumbhaka Flow schaffte er eine tiefe Verbindung zwischen Atmung und den Empfindungen des Körpers.

Ein Artikel von Karla Stanek.
ENGLISH VERSION BELOW.

Zu Anfang verglich er den Atem mit einer Herde von Pferden – die uns, wenn sie richtig trainiert ist, immer wieder nach Hause führt, zu uns selbst. Bei der Kumbhaka Pranayama ist es wichtig, in der persönlichen therapeutischen Zone zu bleiben, in der wir loslassen können und mit „Vishnu Pavritti“ die perfekte Ratio zu schaffen.

„Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit.“

Auf die Einführung folgte eine Meditation zu Hang Drum Musik, mit anschließendem Kapalabhati wärmten wir den Atem auf (analog zu den Surya Namaskars in der physischen Praxis). Darauf folgte Nadhi Sodana – um den Atem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Balance zwischen männlicher und weiblicher Energie herzustellen. Der Rhythmus, der auch für die weitere Stunde angesagt war: einatmen auf vier, halten auf 16, ausatmen auf acht, halten auf vier.

„Jeder Körper bricht früher oder später, aber das sind nicht wir, der Körper ist nur das Kostüm unseres Inneren.“

Als nächstes arbeiteten wir mit der Energie unseres Atems: Entspannung der Bauchdecke beim Einatmen, Uddiyana Bandha beim Ausatmen. Mit dieser Atmung setzten wir uns langsam in Bewegung, bei weichen Übergänge zwischen Tadasana und Uttanasana, mit der Ansage, diese Energie mit jedem Atemzug mehr wahrzunehmen und so zu bewegen, dass sie für uns und unseren Körper Sinn ergibt.

„Yoga ist keine kreative Art und Weise um uns zu verletzen.“

Diesem sanften achtsamen Kumbhaka Vinyasa Flow folgten Yin Positionen, ebenfalls mit der Praxis des Anhalten des Atems. Wir bewegten uns tiefer in myofasziale Dehnungen, angewiesen, Yoga als therapeutisches Instrument für unseren Körper zu nutzen. Eine Praxis mit Tiefgang, die mit einem hingebungsvollen langen Savasana zur Hang Drum abgerundet wurde.

„Bemühung bringt uns auf der Reise nur bis zu einem gewissen Punkt, ab dem wir nur noch mit Hingabe weiterkommen. Wir brauchen die Mühe, damit wir das Schöne in der Hingabe wertschätzen können.“

Zusammengestellt von unserer Bloggerin Karla Stanek. Hier findet ihr ihre Webseite: www.yoga-delight.com

Fotos Hanna Witte

ENGLISH VERSION
Dylan Werner – Prana Deep Dive

When you related Dylan Werner so far only with the practice of handstance, in this class you got to know him from a new side. With a slow Kumbhaka Flow he created a deep connection of breath and the sensations of the body.

At the beginning he compared the breath with a flock of horses which will always take us home, to ourselves, when they are well trained. When practicing Kumbhaka Pranayama it is important to stay in our personal therapeutic zone, where we can let go and create the perfect ratio by means of „Vishnu Pavritti“.

„Our energy follows our awareness.“

After the lecture there was meditation to hang drum music, followed by Kapalabhati to warm up the breath (according to the Surya Namaskars in the physical practice) and Nadhi Sodana to bring the breath and the male and female energies back to balance. The rhythm, we also followed for the rest of the class, was: inhale on four, hold on 16, exhale on eight, hold on four.

„Every body breaks sooner or later, but that is not us, the body is only the costume of the inner self.“

After the pranayama we worked with the energy of the breath: relaxation of the solar plexus on inbreath, Uddiyana Bandha on outbreath. With this breath flow we started moving slowly, with soft transitions between Tadasana and Uttanasana and the instruction to observe this energy more and more with every breath and move in a way that it makes sense for us and our bodies.

„Yoga is not a creative way to hurt ourselves.“

This soft and conscious Kumbhaka Vinyasa Flow was followed by Yin positions, which were also practiced with breath retention. We moved deeper into myofascial stretches, in the sense of using yoga as a therapeutic instrument for our bodies. A deep practice with a long surrendering Savasana.

„Effort only takes us to a certain point of the journey, from there we can only continue with surrender. However, we need the effort to be able to appreciate the surrender.“

Written by our blogger Karla Stanek. Here you find her website: www.yoga-delight.com

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