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All you need is inside

Insideflow mit Young-Ho Kim

 

Von Tina von Jakubowski

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„Wollen wir direkt mit Bewegung beginnen? Weil … es ist 8 Uhr morgens. Ich erzähle dann später.“ So begann Young-Ho Kim seine Conference-Class am Sonntagmorgen um 8 Uhr in der Frühe. Dankbar begaben sich die Yogis in die stehende Vorwärtsbeuge, rollten ihre Wirbelsäule auf und ab und spürten sich in den Körper hinein. Und so war eigentlich ab Minute eins das Thema der Klasse präsent: Insideflow – flow inside. Kontinuierlich bauten die Bewegungen des ersten Flows aufeinander auf, Asana reihte sich fließend an Asana und dabei hörte man rhythmische Musik._Q4A3112 „Versuche dich organischer zu bewegen“, war immer wieder die Anweisung, die Young-Ho gab, „Nicht wie eine Maschine.“ Den Gesichtern der Teilnehmer konnte man ansehen, wie sie diesen Start in den Tag genossen.

Zwischendurch unterbrach Young-Ho Kim seine Klasse, um dann die versprochenen Erzählungen nachzuliefern. Ein Insideflow gleicht einer Choreographie zu moderner Musik. Die Flows des morgendlichen Workshops sind Teil von in etwa 150 Kreationen aus dem Repertoire der Flows. Und obwohl während einer Insideflow-Klasse nur wenig Hinweise zur Ausrichtung des Körpers benutzt werden, sind die Sequenzen organisch und die innewohnende Intelligenz lässt sich spüren. Viele Teilnehmer hätten sich diese schönen, anstrengenden und organischen Flows wohl gerne komplett aufgeschrieben oder abgefilmt, so begeistert waren viele. „Inwiefern ist Insideflow denn anders als Tanz oder Aerobic – ist das noch Yoga?“, fragte Young-Ho Kim in den Raum hinein. Kurze Stille im Raum. Die Antwort gab er dann selbst: „In dem Moment, wo du dich mit einer Intention aus dem Herzen bewegst, ist es mehr als nur Bewegung. Es wird Yoga.“

Fotos von Hanna Witte

 

 

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